trialogis

Nicht jene, die streiten sind zu fürchten, sondern jene, die ausweichen.

Marie von Ebner-Eschenbach

Warum Trialogis?

  • weil wir selbst lange in Organisationen tätig waren
  • weil wir Konflikte mit all ihren Begleiterscheinungen selbst erlebt haben
  • weil wir wissen, wohin unerledigte Probleme zwischen Menschen führen
  • weil wir uns seit 20 Jahren mit Wirtschaftsmediation beschäftigen
  • weil wir seit 10 Jahren auch in gerichtsanhängigen Konflikten vermitteln
  • weil wir uns auf der Suche nach neuen Herangehensweisen kontinuierlich weiterbilden
  • weil wir Erfahrungen gerne teilen

 

Wirtschaftsmediation wurde in den letzten 20 Jahren in Österreich immer bekannter. Man kann drei Haupt-Einsatzgebiete unterscheiden:

  1. Innerbetriebliche Mediation – Bearbeitung von Konflikten zwischen zwei oder mehreren Personen im Betrieb. Kolleg*innen, bei denen die Zusammenarbeit immer wieder zu Reibereien führt, Teams in denen Abläufe nicht so funktionieren, wie sich das alle wünschen, Führungskräfte, die sich im Bemühen um Lösungen überfordert sehen. Weitere Einsatzgebiete sind arbeitsrechtliche Themen, Mobbing und Fragen der Unternehmensnachfolge,
  2. Zwischenbetriebliche Mediation – Klärung und Lösung von Schwierigkeiten, die zwischen Organisationen entstanden sind, oft nach mehrfach gut funktionierender Zusammenarbeit.   Klassiker sind Kunden – Lieferanten – Verträge, Kooperationen zwischen zwei Standorten einer Organisation oder auch Beziehungen zwischen verwandten Unternehmensteilen in Konzernen. Mehr Informationen
  3. Mediation gerichtsanhängiger Verfahren – kooperative, auf die Zukunft ausgerichtete Gespräche unter Einbeziehung von Anwälten, wenn eine Auseinandersetzung zwischen Organisationen oder zwischen Gesellschaftern bereits zum Gang zu Gericht geführt hat. 

Durch Mediation kann oft rasch und effizient eine Klärung herbeigeführt werden. Ursachen und Zusammenhänge werden klarer, wechselseitiges Verständnis für Hintergründe wird hergestellt und die Beteiligten finden selbstverantwortlich zu Lösungen, die von allen mitgetragen werden können.

Gespräche, welche unter Leitung von Mediator*innen geführt werden, führen immer zu einer Verbesserung des Gesprächsklimas, fördern den Blick auf das Wesentliche und unterstützen eine lösungsorientierte Einstellung  zwischen den Konfliktparteien.

Seit 2004 ist Mediation in Österreich durch das Zivilrechts-Mediations-Gesetz geregelt, was u.a. auch die Mediation gerichtsanhängiger Verfahren erleichtert (unabdingbare Verschwiegenheitspflicht der Mediator*innen, Fristenhemmung für Gerichtsverfahren).

Fallbeispiel gerichtsanhängiger Konflikt

Bruderzwist im Hause H

Die Millionenerbin hatte für ihr Schloss eine umfangreiche Renovierung in Auftrag gegeben. Kurz bevor die Arbeiten – leider mit erheblichen Kostenüberschreitungen – beendet waren, verstarb die alte Dame. Die geliebte Tochter erbte das fast vollendete Prunkstück, der nicht bedachte Sohn haftete kraft Erbrecht mit für alle offenen Forderungen.

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Fallbeispiel nicht gerichtsanhängiger Konflikt

Warum zahlt der Kerl nicht?

Ein häufiges Streitthema zwischen Unternehmen ist die Nichtbezahlung von Lieferungen und Leistungen. So war es auch im Fall eines Bauprojektes, mit dem Bauträger A seinen langjährigen Kooperationspartner Baumeister B beauftragt hatte. Mehrere Sanierungen hatten die beiden bereits erfolgreich abgewickelt.

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Aus- und Weiterbildung

Trialogis ist eine beim Bundesministerium für Justiz eingetragene Ausbildungseinrichtung für Mediatoren nach Zivilrechts-Mediations-Gesetz. Die von uns angebotenen Seminare sind für eingetragene Mediator*innen am Bundesministerium für Justiz als Weiterbildung anrechenbar.

Zusätzlich laden wir fallweise internationale Trainer*innen und Expert*innen auf dem Gebiet der Wirtschaftsmediation nach Österreich ein und veranstalten Fortbildungen für Mediator*innen.

Ausbildung zum*r Wirtschaftsmediator*in

In Zusammenarbeit mit INCITE bieten wir eine Ausbildung zum*r Wirtschaftsmediator*in an. Diese Ausbildung wird 2019 wieder angeboten.

Seminar „Systemische Aufstellung und Mediation“

Dieses Seminar richtet sich an ausgebildete bzw. in fortgeschrittener Ausbildung befindliche Mediator*innen und widmet sich der Frage, wie sich Mediation und systemische Aufstellungen ergänzen können.

Referent*innen: Kurt Fleischner und Magª Barbara Wurz

Auf Anfrage